Auf die Betonung kommt es an – Buchtipp Chinesisch lernen

Die meisten erwachsenen Chinesen haben noch nie ihr Land verlassen und benötigen daher keine Fremdsprachkenntnisse. Es sind somit nur sehr wenige Chinesen des Englischen mächtig. Darauf sollten Reisende bei einem Chinaurlaub vorbereitet sein. Sofern man kein Chinesisch kann – und selbst das hilft wegen der teils starken Dialekte v.a. in Südchina manchmal nicht weiter – ist es ratsam, sich einen Sprachcomputer zulegen. Ideal wäre ein Gerät, das auf das Display gezeichnete Zeichen erkennen kann. Chinesische Zeichen im Wörterbuch nachzuschlagen ist nämlich eine Wissenschaft für sich und mehr als umständlich.

Schon mit simplen Grundkenntnisse in Chinesisch kommt man in manchen Situationen z.B. bei Einkäufen oder Wegbeschreibungen häufig aber schon recht weit, wenn die schwierige aber extrem wichtige Aussprache gut geübt ist.

Im Chinesischen gibt es weniger als 450 verschiedene Silben. Eine Silbe kann daher bis zu vier unterschiedliche Betonungsmöglichkeiten haben, wobei sie je nach Betonung eine völlig andere Bedeutung bekommt. Die deutliche Unterscheidung der verschiedenen Töne ist folglich essentiell. Daher sollte man auf jeden Fall zu einer Kombination aus Buch und Audio-CD greifen, um die korrekte chinesische Aussprache zu erlernen.

Ein besonders empfehlenswertes Buch zum Erlernen von Mandarin ist Chinesisch – sprechen, lesen, schreiben von Hans-Christoph Raab, mittlerweile zum dritten Mal neu aufgelegt. Eine passende CD dazu ist ebenfalls im Handel erhältlich.

Schritt für Schritt werden typische Alltagssituationen mit dem passenden Themenvokabular durchgegangen. Auch wichtige grammatische Konstruktionen werden nicht außen vor gelassen. Und nebenbei erfährt der Lernende auch noch wissenswertes über Land und Leute.